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3% - 5% leiden an Zahnarztphobie

Samstag, 26. September 2009

Zwischen 3 und 5% der Bevölkerung leiden an einer Zahnarztphobie - die Symptome äußern sich in Übelkeit, Herzrasen, Durchfall, Schwitzen und einer panischen Angst vor dem Zahnarztbesuch. Die Universität Graz (Institut für Psychologie) versucht aktuell in einer Studie herauszufinden, was sich im Gehirn von Zahnarztphobikern abspielt. Dazu werden jetzt männliche Probanden für die Studie gesucht - die Probanden müssen jedoch keine Angst haben: der Bohrer kommt nicht zum Einsatz, da hier nur mittels “Bildern” gearbeitet wird. Als “Dankeschön” für die Teilnahme bekommen die Probanden selbstverständlich eine detaillierte Diagnose sowie Tipps für eine optimale Behandlung. Weitere Informationen dazu bei der Uni Graz.

Übrigens gibt es inzwischen eine Vielzahl von Zahnärzten, die eine Zusatzausbildung absolviert haben, und sich damit perfekt um Zahnarztphobiker bzw. Patienten mit einer ausgeprägten Angst vor dem Zahnarztbesuch kümmern.

Betroffene sollten auf keinen Fall direkt unkontrolliert zu Medikamenten greifen, sondern sich entweder durch einen Zahnarzt, Psychologen oder in der Apotheke beraten lassen.

Grimassen sind angeboren

Donnerstag, 8. Januar 2009

Der Psychologieprofessor David Matsumoto von der San Francisco State Universität hat im “Journal of Personality and Social Psychology” eine Studie veröffentlicht, die zum Ergebnis kommt, dass bestimmte Gesichtsausdrücke bei Emotionen kulturübergreifend gleich sind.  

Im Rahmen der Studie wurden mehrere tausend Fotos von Athleten ausgewertet, die bei den olympischen und paralympischen Spielen 2004 gewonnen oder verloren hatten. Besonderer Fokus lag dabei auf Athleten, die von Geburt an blind waren - interessant ist dabei, dass deren Gesichtsausdrücke in seinen Augen identisch sind wie die der Sehenden. Damit sind Grimassen als Ausdruck von Emotionen offensichtlich nicht erlernt, sondern genetisch verankert. Weitere Informationen zu der Studie hier.