Psychologie Bücher online bestellen

8. März 2009

Waren doch Fachbücher lange Zeit die Domäne von speziellen Fachbuchhandlungen, führen inzwischen auch einige Online-Buchversender eine sehr beachtliche Zahl an Fachbüchern, die großteils auch umgehend geliefert werden. Amazon beispielsweise zeigt bei der Eingabe “Fachbücher Psychologie” über 43.000 Treffer (Amazon Psychologie Bücher) an. Interessant ist auch, dass man viele der Bücher über den Amazon Marketplace gebraucht erwerben und damit teilweise 20 – 50% des Kaufpreises sparen kann. Alternativ kann man auch bei Neubestellungen bei Bücher.de mit einem Bücher.de-Gutscheincode, den es bei Gutschein-Arena kostenlos gibt, 5 Euro sparen – allerdings ist das Sortminent von Bücher.de leider noch nicht ganz so umfangreich wie das von Amazon.de.

Psychologie und Konsum

24. Februar 2009

Wie verhalten Sie Konsumenten bei einer nahenden Rezession? Aktuell finden Sie in vielen Veröffentlichungen recht unterschiedliche Ansichten. Ein Forscher von dem Institut für Markt und Medienanalysen “Rheingold” spricht beispielsweise von dem so genannten “Trotzkonsum”, bei dem Konsumenten eine gewisse Gelassenheit in Bezug auf die wirtschaftliche Situation an den Tag legen und “gerade jetzt” konsumieren. Andere fürchten nur schon durch die permanente Präsenz der “Wirtschaftskrise” in den Medien ein Einbrechen des privaten Konsums.  Aktuell scheinen sich die “Trotzkonsumer” durchzusetzten, wie die weiterhin vergleichsweise hohen Umsätze des Einzelhandels zeigen. Ebenso scheint die Abwrackprämie deutlich höhere Autoverkäufe zu generieren als dies ursprünglich von der Politik geplant war.

Sind alle Straftäter psychisch krank?

17. Januar 2009

Diese Frage stellen wir uns tagtäglich. Wieso ist ein Mensch so geworden? Ist er psychisch krank? Oder wird er es im Laufe der Jahre im Gefängnis? Eine Antwort wurde jetzt von einem italienischen Kriminalanthropologe Michael Brinkmann gegeben. Der Italiener stellt dies so dar: Jeder Verbrecher ist so krank, dass er nicht mehr alleine entscheiden kann. Die nachgewiesenen organischen Schäden eines solchen Menschen sorgen dafür, dass sich bestimmte Verhaltensweisen des Menschen im Laufe der Jahre einfach verändern. Es ist zu sehen, dass Täter die in einen Maßregelvollzug gelangen psychisch krank sind. Die Täter, die zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurden, müssen selber für ihr Handeln verantwortlich gemacht werden. Sie sind also gesund. Damals in DDR Zeiten wurde die Zuchthausstrafe abgeschaffen. Wie sieht es heute in den Gefängnissen aus? Gibt es noch Therapien? Ja die gibt es. Allerdings sind diese keine Psychotherapien im normalen Sinne. Es wird keine Krankbehandlung geboten, sondern eine Behandlung der Kriminalität. Jeder einzelne Gefangene soll hierbei lernen, ein normales und straffreies Leben zu führen. Dazu gehört vor allem, sich wieder an die alltäglich Regeln wie z.B. Pünktlichkeit zu gewöhnen. Allerdings werden auch spezielle Therapien angeboten, die sehr fokussiert sind. Demnach gibt es Kunsttherapien, Einzeltherapien aber auch Gruppentherapien. Der Täter muss hier erst einmal erkennen, was sie zu ihrer Tat gebracht hat. Wenn sie dies erkennen und sich positiv entwickeln, ist das Rückfallrisiko wesentlich geringer. Wichtig sind immer die sozialen Kontakte, das gemeinsame Kochen und auch das prosoziale Training für die Verhaltensweisen.

Grimassen sind angeboren

8. Januar 2009

Der Psychologieprofessor David Matsumoto von der San Francisco State Universität hat im “Journal of Personality and Social Psychology” eine Studie veröffentlicht, die zum Ergebnis kommt, dass bestimmte Gesichtsausdrücke bei Emotionen kulturübergreifend gleich sind.  

Im Rahmen der Studie wurden mehrere tausend Fotos von Athleten ausgewertet, die bei den olympischen und paralympischen Spielen 2004 gewonnen oder verloren hatten. Besonderer Fokus lag dabei auf Athleten, die von Geburt an blind waren – interessant ist dabei, dass deren Gesichtsausdrücke in seinen Augen identisch sind wie die der Sehenden. Damit sind Grimassen als Ausdruck von Emotionen offensichtlich nicht erlernt, sondern genetisch verankert. Weitere Informationen zu der Studie hier.

Zahnarzt Angst – Bekämpfung der Phobie

11. Dezember 2008

Für viele Patienten ist der Gang zum Zahnarzt das reinste Horrorszenario. Das kann soweit gehen, dass manche Patienten nur noch dann den Arzt aufsuchen, wenn sie unter akuten Zahnschmerzen leiden. Manche Ärzte und Psychologen gehen sogar soweit, von einer Phobie zu sprechen. So haben laut einer Studie des Instituts deutscher Zahnärzte ca. 15 Prozent der Erwachsenen überdurchschnittliche Angst vor dem Zahnarzt. Dabei haben viele Patienten weniger Angst vor dem Zahnarztbesuch, als viel mehr vor der Behandlung. Manche Patienten leiden schon unter starker Angst, wenn sie nur das Geräusch eines Bohrers hören. Diese ganzen Umstände werden zusätzlich nicht gerade dadurch begünstigt, dass man auf dem Behandlungsstuhl dem Zahnarzt mehr oder minder „ausgeliefert“ ist. Zusätzlich dazu ist man während der Behandlung, auch nur schlecht in der Lage sich zu artikulieren, was dieses Gefühl des Ausgeliefertseins noch verstärken kann.

Doch was tun, wenn man so sehr unter einer Dentalphobie leidet das man den Zahnarzt seit Jahren nicht mehr aufgesucht hat oder nur noch dann zum Zahnarzt geht, wenn man unter starken Schmerzen leidet.

Eine Möglichkeit wäre sich unter Narkose oder Hypnose behandeln zu lassen. Auf diese Weise kann der Zahnarzt, z.B. Lücken mit Implantaten versorgen, ohne dass der Patient etwas davon mitbekommt. Man muss dabei aber beachten, dass hierdurch nur das Symptom, die Angst, und nicht die eigentlich Phobie ausgeschaltet wird. Am sinnvollsten erscheint es daher, dass man in solchen Fällen einen Zahnarzt aufsucht, der auch eine psychologisch fundierte Ausbildung aufweisen kann. Und wenn dann alles gut geht, ist der zukünftig Gang zum Zahnarzt auch sicherlich deutlich unproblematischer.

Einige auf Angspatienten spezialisierte findet man auch bei dem Zahnersatz Portal Zahngebot.de