Wunschdenken rückt unsere Träume in greifbare Nähe

US Psychologen haben nun gezeigt, dass unsere dringenden Bedürfnisse die Sicht auf die Welt verändern. Wer sich also etwas wünscht, dem erscheinen seine Träume in greifbarer Nähe. Ist also z.B. eine durchsichtige Flasche weiter entfernt als für jemanden, der seinen Durst schon längst gestillt hat. Dieses subjektive Schrumpfen der Distanz führt also dazu, dass uns die Erreichbarkeit des gewünschten näher erscheint. Dies soll dazu verhelfen, dass die Menschen ihre Energie in ihre Träume setzen und diese somit schneller erreichen. Unser körperlicher Zustand ist generell in der Lage, die Wahrnehmung zu verändern. Die zeigten bereits frühere Studien. In einer Studie sollten daher Freiwillige abschätzen, wie weit die Flasche Wasser von Ihnen entfernt ist. Die Hälfte der Teilnehmer hatte vorher etwas Salziges gegessen und hatte demnach auch extremen Durst. Die Durstigen schätzten die Entfernung auf 63,5 Zentimeter. Also deutlich geringer als die Gruppe, die keinen Durst hatte. Eine weitere Studie fand mit einem 100 Dollar Schein statt. Die Teilnehmer, die dachten sie könnten das Geld gewinnen, schätzten die Entfernung wieder deutlich geringer, als die Teilnehmen die wussten da ihnen das Geld nicht gehörte. An diesen zwei Studien kann man nun deutlich sehen, dass die Attraktivität des Objektes entscheidend ist.

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