Jugendliche haben weniger Depressionen, wenn sie früh schlafen gehen
Sonntag, 24. Januar 2010Jeder von uns weiß, dass zu wenig Schlaf aufs Gemüt schlägt. Eine amerikanische Studie testete nun Jugendliche, die die Anzeichen dazu haben, Depressionen zu kriegen weil sie zu wenig schlafen.
Denn zu wenig Schlaf macht nicht nur müde, sondern kann auch zu erheblichen Depressionen führen. Psychologen wissen das schon länger und testeten deshalb in einer aktuellen Studie 16.000 Jugendliche aus den USA. In der New Yorker Universität testen sie das Schlafverhalten und auch die psychologischen Probleme der Jugendlichen.
Die Auswertung dieser Studie ergab, dass das frühe zu Bett gehen das Depressionen-Risiko deutlich verringert. Gehen Jugendliche also erst gegen Mitternacht schlafen, leiden sie häufiger unter Depressionen. 54 Prozent der Eltern gaben an, dass ihre Kinder am Wochenende bis 22 Uhr im Bett sein müssen. Wenn ein Jugendlicher also weniger als 6 Stunden die Nacht schläft, erhöht sich das Risiko ungemein. 48 Prozent der Jugendlichen wiesen sogar Suizidgedanken nach. Außerdem fanden die Forscher heraus, dass Müdigkeit die Stressbewältigung erschweren kann und dass auch der Umgang mit den Freunden dadurch stark beeinträchtigt ist. Eine durchschnittliche Schlafdauer ist deshalb bei sieben Stunden und 53 Minuten angesetzt. Empfehlen tun sie allerdings eine Schlafdauer von neun Stunden, um diese Risiken zu vermeiden.